Lübbecke, 07.03.2026 – 17:00, Männer Kreisklasse Staffel 1 – TuS Gehlenbeck – TuS Eintracht Oberlübbe: 29:21 (16:6)
Servicehinweis: Harz-Faktor Null! Wer unsere Treffsicherheit sucht: Die ist ohne den gewohnten Kleber leider kurzzeitig in der Kabine geblieben
Am Samstagnachmittag verschlug es uns zum Auswärtsspiel nach Lübbecke gegen den TuS Gehlenbeck. Vor einer fast schon exklusiven Kulisse von 15-20 Zuschauern wollten wir eigentlich an die gute Leistung gegen Röcke anknüpfen. Doch wer dachte, das wird ein entspannter Spaziergang, hatte die Rechnung ohne unsere Abschluss-Pechsträhne (eben ohne Harz) und die Gehlenbecker Anfangsphase gemacht.
Erste Halbzeit: Bis zur 5. Minute okay – dann schwach
Die ersten 30 Minuten waren – um es ehrlich zu sagen – zum Vergessen. Auch wenn wir die ersten 5 Minuten bis zum 4:3 mithalten konnten, waren wir ab der 5 Minute bis zur 19. Minute in Schockstarre. Während Gehlenbeck einen Sahne-Start hinlegte und uns innerhalb von 15 Minuten auf 10:3 distanzierte, schienen wir das Tor mit einer Torwand verwechselt zu haben. Gefühlt jeder zweite Ball landete am Pfosten oder an der Latte.
Das Pech klebte uns förmlich an den Händen – ohne Kleber. Erst in der 19. Minute erlöste uns Marc Busche mit dem Treffer zum 10:4 aus der Torflaute. Zur Pause stand ein sattes 16:6 auf der Anzeigetafel. Ein Rückstand, der zu diesem Zeitpunkt leider auch in der Höhe verdient war, weil wir den Anschluss völlig verpasst hatten (Harz hin oder her).
Zweite Halbzeit: Die „Beste Vierte“ zeigt Moral
In der Kabine schüttelten wir uns kurz, kalibrierten die Wurfarme neu und nahmen uns vor, das Feld nicht kampflos zu räumen. Und siehe da: Plötzlich lief es! In der zweiten Halbzeit lieferten wir ordentlich ab und konnten diesen Spielabschnitt sogar mit zwei Toren für uns entscheiden (15:13).
Besonders Marc Busche erwies sich als treffsicherer Goalgetter und steuerte insgesamt 7 Buden bei. Auch wenn es am Ende nicht mehr für eine Sensation reichte und wir uns mit 29:21 geschlagen geben mussten, nehmen wir die positive Energie aus der zweiten Hälfte definitiv mit. Wir haben uns nach dem desaströsen Start nicht hängen lassen – und das ist es, was den Charakter dieser Truppe ausmacht.
Fazit: Das Positive mitnehmen und Blick nach vorn auf das Spiel gegen Bad Oeynhausen
Das Spiel blieb über die gesamte Dauer extrem fair (keine einzige Hinausstellung bei uns!), was den Nachmittag zumindest sportlich angenehm abrundete. Jetzt heißt es: Pfosten-Pech in Lübbecke lassen und den Fokus auf das nächste Wochenende richten.
Am kommenden Samstag um 17:00 Uhr empfangen wir den HCE Bad Oeynhausen in unserer heimischen Halle in Oberlübbe. Wir freuen uns auf ordentlich Unterstützung von der Tribüne!
Für Eintracht auf der Platte: Marc Busche (7), Kris Fisher (4), Cyrill Becker (3), Jan-Hendrik Telgheder (3), Lars Telgheder (2), Jakob Buhre (1), Felix Böker (1), Sascha Grannemann, Philipp Witthus, Rico Zanardo. Am Sekretärstisch: Melanie Zanardo.
Eure Beste IV. 🤍💙

