1. Männer: Revanche geglückt

Rutschig wurde es am eisigen Samstagabend nur kurz, am Ende steht ein verdienter 35:27 (20:14)-Heimerfolg und somit auch eine geglückte Revanche für die empfindliche Hinspielschlappe gegen die HTSF-Senne auf der Anzeigetafel. Nach der mehr als ärgerlichen Niederlage der Vorwoche gegen Petershagen/Lahde wussten wir um die Bedeutung des Spiels gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Ziel war es, die gute Leistung der ersten Halbzeit der Vorwoche in beiden Abschnitten zu zeigen.

Die ersten Minuten waren geprägt von einer guten Defensive, alles, was sonst noch auf das Tor kam, wurde zur leichten Beute von Fynn, sodass wir uns schnell absetzen konnten. Lediglich unsere mangelnde Chancenauswertung verhinderte bereits in der ersten Halbzeit eine höhere Führung. Den Gästen aus Senne fiel wenig bis gar nichts ein, sodass meist der überragende Senner und am Ende 17-facher Torschütze Marlon Wienbröker auf sich allein gestellt war und den Abschluss suchen musste. Nach 13 Minuten nahm Senne beim Stand von 9:5 bereits sein erstes Time-Out. Die Wirkung blieb jedoch aus und wir setzten uns bis zur 28. Minute bereits mit 8 Toren ab. 2 schlechte Minuten bis zur Sirene ließen Senne den Abstand noch auf 20:14 verkürzen.

Diesen Vorsprung wollten wir auch nach der Pause durch eine konzentrierte Leistung weiter ausbauen und einen ungefährdeten Sieg einfahren. Bis zum 25:18 (40.) konnten wir den Vorsprung auch halten, anschließend warf uns jedoch eine Disqualifikation gegen Phillip (42.) und unkonzentrierte Abschlüsse etwas aus dem Konzept und Senne verkürzte in der Folge bis auf 25:22 (45.), was Andrea zu einer Auszeit zwang.

Die erhoffte Wirkung blieb zunächst aus, es häuften sich die Unzulänglichkeiten im Angriff. Lediglich Fynn war es in dieser Phase zu verdanken, dass Senne nicht weiter verkürzen konnte, das Spiel jedoch weiter offen blieb. Nach dem 30:26. in der 54. Minute deutete sich eine spannende Schlussphase an. Weitere Paraden von Fynn und ein paar leichte Tore gegen nun müde Senner ließen den Abstand jedoch wieder anwachsen und so konnten wir das Spiel auf unsere Seite ziehen. Eine schlechte Chancenauswertung kostet uns letzten Endes sogar noch einen höheren Sieg und den direkten Vergleich. Nichtsdestotrotz zählen am Ende die beiden Punkte, die uns mit Rückenwind in das Nachholspiel am Freitag in Oerlinghausen gehen lassen. 

Bekemeier (7/2), Blomenkamp (6), Meyer (5), Weber, Hauptmeier und Zajac (je 4), Höinghaus (2), Lenz, Haake und Eikmeyer (je 1).