Am Sonntagabend reiste die Beste Vierte zu der Zweitvertretung von Minden Nord, die zum Kräftemessen der Kreisklasse geladen hatte.
Dabei konnten die Pralinen des TuS Eintracht Oberlübbe einen souveränen Auswärtssieg einfahren, setzten sich mit 34:21 durch und zeigte dabei eine hochkonzentrierte, nahezu fehlerfreie und torhungrige Vorstellung.
Torwart Phillip Witthus hat kurzfristig sein Standby beendet und stand wieder zwischen den Pfosten. Phillip machte ein absolutes Bärenspiel und zog die Bälle an, wie jene rätselhafte magnetische Kraft, die die feine Kompassnadel der Titanic hinters Licht führte und in das nordathlantische Treibeis lockte.
Phillip hatte seinerzeit die Handballschuhe an Nagel gehängt, weil er samstags stets stundenlang den heimischen Rasen mähen muss und Rasen ja bekanntlich schneller wächst als die gefälschte Rabattmarkensammlung von Franz Josef Strauss
Im Angriff lief es wie am Schnürchen, insbesondere Alexander Meyer erwischte es einen echten Sahnetag. Der Grundstein dafür wurde bereits auf der Hinfahrt im Bus-Board-Bistro gelegt, wo Busfahrer Jan Engmann höchstpersönlich den bewährten Rüffelsheimer Nierentritt als Wegzehrung reichte. Gestärkt durch diese gastronomische Spezialität traf Alex anschließend aus absolut allen Lagen und netzte bockstarke 12 Tore ein! Profitieren konnte er dabei immer wieder von den präzisen Anspielen seiner Teamkollegen, die mit den wachen Augen eines Uhrmachers am Kreis einen Abnehmer fanden.
Ebenfalls nicht zu bremsen war unsere Nebelkrähe Marvin Eickmeyer. Für ihn schien im Stemmeraner Luftraum bestes Flugwetter zu herrschen – er segelte nur so durch die gegnerische Abwehr und steuerte sehenswerte 10 Treffer zum Offensivfeuerwerk bei.
Neben Phillip feierte auch Mirko Höinghaus sein Comeback. Mirko glänzte zunächst in der Halbzeitpause, indem er beim Eckenrechnen gewann.
Anschließend zeigte er seine gewohnte, unbändige Wucht. Sein Antritt hatte die Dynamik von Godzilla beim unaufhaltsamen Angriff auf das Zentrum Tokios.
So kann man einen Sonntagabend verbringen !
Man hätte natürlich auch Rasen mähen können.
Glücklich wie die Schweine im Schlamm waren heute:
K. Fisher, P. Witthus, A. Meyer (12) , M.Eikemeyer (10), M. Höinghaus, M.Busche, J.Engmann (je 3), J.Buhre (2) , S.Prieß (1), R.Zanardo , F.Böker, M.Haake, und Mel an der Uhr

